Reise Navigation mit Smartphone oder Tablet

Auf unseren Touren hatten wir die Möglichkeit verschiedene Navigations-Apps zu testen. Gleich vorweg: wir haben kein Apps gefunden, dass hundertprozentig begeistern konnte, jedoch war auch kein App wirklich schlecht. Oft war die Benutzung und Kombination verschiedener Apps die Lösung, die uns zum Ziel brachte.

Bei der Auswahl der Apps waren uns folgende Punkte wichtig:
– Offline-Karten. Alle nötigen Karten können vor Antritt der Reise geladen werden um unnötige und teurere Roaming-Gebühren zu sparen. Außerdem kann man die Netzabdeckung z.B. im australischen Outback als “ausbaufähig” bezeichnen.
– Für Apple IPad erhältlich. Evtl. auch für unser Samsung Android Handy, jedoch werde ich mit Android nicht so warm, sprich iOS ist wichtig.
– Möglichkeit vorab Routen und Touren zu laden.
– Möglichkeit Touren aufzuzeichnen.
– guten Bedienbarkeit. Fummeln und frickeln mag ich nicht.

Von allen Apps die wir im Laufe der Zeit benutzt haben, sind drei unsere ständigen Begleiter geworden: Map.me, Pocket Earth und GPS Copilot. Natürlich gibt es unzählige Apps, die genauso gut oder eventuell sogar besser sind, jedoch möchten wir unser Leben nicht mit der Suche nach der idealen App verschwenden. Sollten wir jedoch durch Zufall über ein neues, vielversprechendes Stück Software stolpern, dann wird die natürlich sofort aufprobiert.
So, jetzt ein paar Punkte, Vor- und Nachteile und persönliche Vorlieben zu den drei Navigations-Apps. Jedes App kann natürlich viel mehr, jedoch soll die Liste nicht alle Funktionen beinhalten (kann jeder ja selbst auf der Hersteller-Seite nachlesen), außerdem sind uns einige Sachen sowieso vollkommen unwichtig. Zum Beispiel möchten wir nicht ständig mit Facebook, Twitter oder sonst einem Sozialprojekt verbunden werden. Wer es braucht – bitte schön. Wir nicht.

copilotGPS-Copilot (Link):
Gleich vorweg. Es war das teuerste und schlechteste von den drei Apps. Wenn man rund 30 Euro nur für Europa Karten bezahlt, erwartet man, dass die Sache funktioniert. Die Navigation ist auch gut, das Kartenmaterial ist fehlerfrei, aber was nützt eine App, die ständig abstürzt. Und das bei einer App, die richtig Geld kostet.
Evtl. wurden diese Fehler bei den Updates behoben, jedoch möchten wir nicht unbedingt nur mit GPS-Copilot unterwegs sein. Das ausgegebene Geld ist einzige Grund warum Copilot noch nicht gelöscht wurde.

 

pocket -earthPocket Earth (Link):
Dieses App haben wir sehr ausgiebig in Australien verwendet und es passt. Die Pro-Version kosten mittlerweile auch ein paar Euro (5,99 Euro plus die Karten Pakete für 2 bis 4 Euro). Der Preis ist jedoch mehr als gerechtfertigt. Das einzige Negative ist jedoch, das man Touren ausschließlich vor der Reise anlegen muss. Ist man erst einmal unterwegs kann man sich nicht einfach die Route von A nach B anzeigen lassen. Irgendwie albern. Ansonsten sind die Möglichkeiten riesig. Es ist sogar möglich Informationen von Wikipedia einzubinden, die man auf der Reise offline benutzen kann.
Das Kartenmaterial ist sehr detailreich. Selbst der kleinste Strand ist als solcher erkennbar.

 

mapmeMap.me (Link):
Neben Pocket Earth unser liebstes Navi-App. Die Leiste für die Einstellungen ist etwas versteckt am unteren Rand angebracht (Weiße Symbole auf hellen Grund), aber wenn man sie erst einmal gefunden hat, ist alles leicht und intuitiv zu bedienen. Map.me gibt es für alle Plattformen und (ganz wichtig) eine getrennte Version für Smartphone und Tablet.
Leider gibt es keine Importmöglichkeit für Routen und Touren. Da kommt Pocket Earth wieder zum Einsatz.

 

Fazit: Eine App für die Navigation auf Reisen, die alles kann, ist uns leider noch nicht untergekommen, jedoch kann man durch geschicktes kombinieren auf Reisen viel Zeit und normales Kartenmaterial einsparen.

Roland

Roland

Mein Name ist Roland und ich bin kein Reise- oder Foto-Blogger, sondern von Beruf Werbefotograf, der sehr gerne und so oft wie möglich verreist. Anfänglich mein Hobby zum Beruf gemacht, mache ich jetzt meinen Beruf zum Hobby und verbinde es mit meiner Reiselust. Am liebsten verreise ich mit der besten aller Hälften: meiner Frau Iris.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.